Auf dem Bild stehen fünf Teilnehmende von dem Workshop am Geländer vor einem Hauseingang. Auf dem Haus steht Glück auf über dem Bergwerkszeichen.
Die EAA-Fachberatenden sowie die EAA-Koordinator*innen und Berater Susewind von der G.I.B nach dem erkenntnisreichen Workshop.

Wie die EAA Lücken schließen und Hemmnisse reduzieren

Köln/Krefeld/Bottrop, 11. März 2026.
Vergangenen Donnerstag lud die Gesellschaft für Gestaltung, Innovation und Beratung (G.I.B.) in Bottrop zu einem ganztägigen Workshop im Rahmen der Inklusionsinitiative NRW ein.

Organisiert von Daniel Susewind und Benedikt Willautzkat von der G.I.B. waren die EAA Fachberaterinnen Dorothee Schartz (IHK Krefeld, LVR- InA), Ulrike Flaspöhler (IFD Dortmund) und Annika Bauer (DRK Borken) sowie die Koordinator*innen der EAA in NRW Petra Künsemüller (LWL-Inklusionsamt Arbeit) und Henning Sybertz (LVR-Inklusionsamt) nach Bottrop angereist.

Ziel der Veranstaltung war es, zentrale Hemmnisse bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt systematisch zu identifizieren, zu strukturieren und für die praktische Arbeit der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber aufzubereiten.

Die Erkenntnisse aus dem Workshop zeigen, wie wertvoll strukturierte Unterstützungsangebote für Betriebe sind – und genau hier setzt die Arbeit der Einheitlichen Ansprechstellen an.

Die EAA unterstützen Arbeitgebende in ganz NRW dabei, Menschen mit Behinderung einzustellen, auszubilden oder langfristig im Betrieb zu beschäftigen. Sie beraten kostenfrei und unbürokratisch zu allen Fragen rund um inklusive Beschäftigung – von technischen oder organisatorischen Anpassungen über Fördermöglichkeiten bis hin zum Umgang mit besonderen betrieblichen Herausforderungen.

Im Workshop wurde deutlich, wie komplex die Ausgangslage in der Praxis sein kann: Informationslücken, Unsicherheiten im Umgang mit Förderinstrumenten oder fehlende Erfahrungswerte führen häufig dazu, dass Unternehmen Chancen ungenutzt lassen. Die EAA schließen genau diese Lücken und bauen Unsicherheiten der Arbeitgebenden ab. Unsere Fachberatenden entwickeln gemeinsam mit Betrieben individuelle Lösungswege, bündeln relevante Informationen und vernetzen Unternehmen mit den richtigen Ansprechpartner*innen.

Die im Workshop gesammelten Impulse fließen nun in die weitere fachliche Arbeit der Projektgruppen ein. Für die EAA bilden sie gleichzeitig eine wertvolle Grundlage, um Arbeitgebende zukünftig noch gezielter zu unterstützen und Hemmnisse systematisch zu reduzieren.